Für fluter.de hat der Comickritiker Michael Brake einen Text über „Widerstand“ verfasst. Auch wenn er durchaus Verbesserungsbedarf in der Form sieht, lobt er das Werk zum Einsatz in der Wissensvermittlung. Er schreibt:

„Das erzählerische Prinzip ist bei allen drei Geschichten das gleiche und vergleichbar mit den nachgespielten Szenen in historischen TV-Dokumentationen. Die Dialoge und einige der handelnden Figuren sind ausgedacht, die historischen und politischen Fakten aber stimmen. Das Ergebnis ist zweischneidig: Bei allem guten Willen bleiben die meisten Zeichnungen statisch und Dialoge hölzern. Allen Szenen, Sätzen, Seiten der Storys merkt man zu sehr an, dass sie der Wissensvermittlung dienen.

Comics gibt es bessere. Doch das hier ist eben keine Kunst, es ist politische Bildungsarbeit – und als solche funktioniert „Widerstand“ gut. Ein Fachaufsatz oder eine Textbroschüre zum Thema würde es kaum schaffen, das historische Wissen so spielerisch und leicht zu vermitteln. Und wer neugierig geworden ist, kann mit dem an die Kapitel angehängten Literaturverzeichnis in die Tiefe gehen.“

Besten Dank für diese kritische Perspektive. Die ganze Rezension könnt ihr hier lesen:

https://www.fluter.de/comic-kolonialgeschichte-kamerun-widerstand