Seit 2019 leitet unsere Schwesterorganisation Initiative de changement de perspective (ICP) die Anlu-Bibliothek in Oyack, einem Bezirk in Douala in Kamerun. Die Anlu-Bibliothek führt fast ausschließlich Werke afrikanischer und Schwarzer Autor:innen. Durch künstlerische Workshops und freien Zugang zu afrikanischer und afrodiasporischer Literatur stärkt sie Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende in ihrer schulischen Laufbahn, ihrer Identität und ihrem Selbstbewusstsein.

In Kamerun bestehen erhebliche Ungleichheiten im Zugang zu Bildungsressourcen, und große Teile der Bevölkerung sind von formalen Bildungseinrichtungen strukturell ausgeschlossen. Bibliotheken bieten einen niedrigschwelligen, freien Zugang zu Wissen und Literatur. Angesichts der kolonialen Geschichte Kameruns, die Bildungsinhalte, Sprache und Wissensproduktion tiefgreifend geprägt hat, kommt Bibliotheken mit einem Fokus auf afrikanische und afrodiasporische Literatur eine besondere emanzipatorische Bedeutung zu. Kostenfreie Bibliotheken wie die Anlu-Bibliothek haben insofern mehrere Rollen: Sie sind Orte der Begegnung, an denen junge Menschen aus unterschiedlichen Stadtteilen zusammenkommen und eine gemeinsame urbane Identität entwickeln können. Sie bieten freien Zugang zu Wissen und laden Menschen unterschiedlicher Generationen mit verschiedenen Angeboten ein, sich weiterzubilden.

Mit dem Projekt „Vernetzung und Stärkung von Bibliotheken in Douala“ möchte sich das Team von ICP in Douala nun mit weiteren Bibliotheken in Douala vernetzen und austauschen. Außerdem will es ein gemeinsames Bildungsformat entwickeln, das mit Kindern und Jugendlichen an unterschiedlichen Bibliotheksstandorten umgesetzt werden kann.

Seit August 2026 hat das Team von ICP insgesamt zehn Partnerbibliotheken identifiziert, die sich dem Netzwerkaufruf angeschlossen haben. Es fanden bereits zwei Austauschtreffen mit den Leiter:innen der Bibliotheken statt. Im September organisierte ICP einen Workshop zur Ausbildung von Multiplikator:innen für die Umsetzung von Bildungsworkshops in den Bibliotheken. Sieben Multiplikator:innen haben an der Fortbildung teilgenommen und werden künftig die interaktiven Bildungswerkstätten in den Bibliotheken anleiten.

Die erste Bildungswerkstatt findet am 11. Oktober 2026 in der Anlu-Bibliothek im Viertel Oyack statt. Im selben Monat folgen die Bibliothèque Colibri und The Forest Loft Créatif in Bali sowie die Bibliothèque Roulante in Boko.

Folgende Bibliotheken haben sich dem Netzwerk angeschlossen:

  • Le Colibri d’Afrique in Bali, Douala 1
  • La bibliothèque roulante de Lorena Nolwen, in Boko, Douala 3
  • Perspectives Horizontales,  am Ange Raphael, Douala 3
  • Up High Lab, in Kotto, Douala 5
  • Médiathèque du CAFRAD, in Bepanda Casmando, Douala 5
  • The Forest Loft, in bali, Douala 1
  • Ma bibliothèque in Bonamoussadi, Douala 5
  • Reading Classrooms in Bonamoussadi, Douala 5
  • Afrique Avenir Sable in Bonamoussadi, Douala 5
  • Djaïli Amadou Amal in Ndogpassi, Douala 3

Während die Vernetzung und der Austausch mit den anderen Bibliotheken und Leseorten gut anlaufen sit, geht der normale Bibliotheksalltag in der Anlu-Bibliothek weiter, und das Team empfängt täglich viele Kinder und Jugendliche. Ein besonders schönes Leseereignis fand am vergangenen Wochenende statt: Am 4. Oktober war Awoula Awoula in der Anlu-Bibliothek zu Gast. Gemeinsam mit dem Team von Awoula Awoula lasen die Kinder auf Englisch und Französisch und erzählten in ihren eigenen Worten, was sie von der Geschichte verstanden hatten. Dann ging es um ihr eigenes Viertel: um die Wege, die sie gehen, die Märkte, die Ecken, an denen man sich zu Hause fühlt. Und darum, wer in Oyack die besten Makala verkauft.

Mit Erzählerin Tina Ekambi reisten sie ins Dorf Koundou und fragten weiter: Was heißt Zusammenleben? Was entsteht, wenn Unterschiede sich begegnen? Die Antwort bauten die Kinder selbst: ein gemeinsames Archipel aus ihren Geschichten und Ideen.

Das Projekt „Vernetzung und Stärkung von Bibliotheken in Douala“ wird im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk Berlin-Mitte und der Stadt Douala in Kooperation mit dem Bezirksamt Mitte umgesetzt.

Gefördert durch:

Das Projekt „Auf den Spuren unserer Geschichte“ unser Partnerorganisation Initiative de changement de perspectives (ICP) in Douala ist abgschlossen.

Über vier Monate hinweg fanden drei zentrale Aktivitäten statt:

  • Filmvorführungen mit Diskussionen, bei denen Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam über koloniale Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf heutiges Lernen sprachen. ICP organisierte drei Veranstaltungen mit Eltern, Schüler:innen und Lehrkräften. Gezeigt wurden:

    • Étudier pour chômer ? (Studieren, um arbeitslos zu sein?)
    • Le malentendu colonial (Das koloniale Missverständnis)
    • Le royaume Bamoun (Das Königreich Bamoun)
  • Leserunden mit Kindern zwischen 7 und 10 Jahren: Einmal pro Woche wurde gemeinsam das illustrierte Buch Un cadeau pour la maman Kamite (Ein Geschenk für Mama Kamite) von Vanessa Kuissu Tabeth Mbialeu gelesen. Im Buch begeben sich drei Kinder auf die Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für ihre Mama und auf eine fantastische Reise durch Kamerun. Sie entdecken Kultur, Essen, Traditionen, Landschaften sowie politische und traditionelle Institutionen der verschiedenen Regionen und lernen über ihre Geschichte und Funktionen. 

  • Workshops zur Familienforschung: In sieben aufeinanderfolgenden Workshops forschten Jugendliche zu ihren eigenen Stammbäumen. Sie erstellten einen Stammbaum über mindestens zwei Generationen und füllten ihn mit Geschichten aus den Biographien ihrer  Familienangehörigen. Aus diesen Ergebnissen entstand eine Wanderausstellung, die die Familiengeschichten sichtbar macht. Die Kinder diskutierten gemeinsam über Unterschiede und Gmeinsamkeiten in ihren Biographien und stellten einen kleinen Ausschnitt ihrer Recherche in einer Mini-Präsentation vor.

    Das Projekt zeigt: Wenn junge Menschen ihre Wurzeln erforschen, sich mit den älteren Generationen austauschen und Geschichten weitertragen, wächst ein lebendiges Bewusstsein für Kultur, Erinnerung und Gemeinschaft.

    2025 gefördert durch die Stiftung Nord-Süd-Brücken mit finanzieller Unterstützung des BMZ:

Die Anlu Bibliothek ist seit 2022 ein Ort, der junge Menschen in Douala, Kamerun empowert und dazu anregt sich zivilgesellschaftlich zu engagieren. Die Bibliothek, stellt afrikanische und afro-diasporische Literatur sowie Schulbücher bereit. Das Projekt „Auf den Spuren unserer Geschichte: Ein interaktives Rechercheprojekt in der Anlu-Bibliothek“ macht sich mit Kindern und Jugendlichen auf biographische Spurensuche: Kulturelle und historische Aspekte des eigenen Kiezs, der eigenen Stadt und des Landes werden anhand der eigenen Familienbiographie, kamerunischer Literatur und Filmen unter die Lupe genommen. Die Teilnehmer*innen beschäftigen sich dabei mit der Geschichte und Gegenwart und überlegen wie sie die Zukunft ihres Kiezes, ihrer Stadt und ihres Landes gestalten möchten.

Zum Projektstart organisierte das Team in Douala eine Reihe von Workshops und Begegnungen sowie einen ersten Filmanbend. Der kurze Dokumentarfilm „Formé.e.e pour chômer“ wurde als erster Film vergange Woche in Oyack gezeigt.

Der Film porträtiert, wie das Bildungssystem in Kamerun junge Menschen ausbildet, für deren Expertise und Abschlüsse es kaum Arbeitsplätze gibt. Gleichzeitig wird auch aufgezeigt, dass viele Studiengänge und Ausbildungen kein Wissen vermitteln, was in den dafür vorgesehenden Arbeitsbereichen in Kamerun anwendbar ist.  Wesentlich dafür sei die Tatsache, dass das Bildungssystem in Kamerun seit der Kolonialzeit nie reformiert wurde. Der Journalist Rémy Nsabimana macht dies anhand mehrerer Beispiele deutlich: Obwohl es im Gesundheitswesen Kameruns einen extremen Mangel an Ärzt:innen gibt, hat sich die Anzahl der Studienplätze für Mediziner:innen seit der Unabhängigkeit kaum verändert. Gleichzeitig existiert eine sehr hohe Zahl an Studienplätzen in Fächern, für die es wenig bis keine Arbeitsplätze gibt, wie zum Beispiel in der Germanistik. Daher lautet die Forderung der im Film interviewten Expert:innen: das Bildungssystem zu dekolonialisieren.

Unter den 35 Zuschauer:innen in Oyack, vor allem unter den Jugendlichen, gab es danach mehrere Wortmeldungen. Viele beklagten, dass sie in ihrem beruflichen Werdegang nur wenig Beratung erhalten würden. Weder die Eltern noch die Lehrer:innen in der Schule würden bei der Ausbildungswahl unterstützend eingreifen. Daraus resultiere eine Orientierungslosigkeit und Unsicherheit, die viele am Ende in den informellen Sektor treiben würde. Einige anwesenden Eltern äußerten sich darauf frustiert über das Schulsystem, dass doch ihren Kindern Orientierung geben solle und sie aber stattdessen disorientieren würde.

Neben dem Filamabend organisierte ICP ein Treffen für Eltern, deren Kinder die Anlu-Bibliothek besuchen, um darüber zu diskutieren, wie sie ihre Kinder im Schulsystem unterstützen können. Außerdem traf sich Hilaire Djoko mit einer Kollegin in Yaounde Nzinga Kimpa Vita Koudjou -„la ministré de la décolonisation“ – , die seit 2021 Workshops und Lesezirkel zu afrikanischer Literatur anbietet. Bei diesem Treffen tauschten sie sich über die Rolle der Bibliothek bei der Förderung des kulturellen Erbes und der Bildung aus. Die Ministerin zeigte großes Interesse an den Projekten der Bibliothek und betonte die Wichtigkeit, die kolonialen Spuren in der Geschichte Kameruns zu bewältigen und die lokale Kultur zu stärken.

 

 

2025 gefördert durch die Stiftung Nord-Süd-Brücken mit finanzieller Unterstützung des BMZ:

Die Anlu Bibliothek in Douala, Kamerun braucht deine Unterstützung – Deine Spende zählt!

Die Anlu Bibliothek im Stadtteil Oyack in Douala, Kamerun, ist seit Dezember 2020 ein unverzichtbarer Ort für Bildung, Kreativität und Gemeinschaft im Kiez. Rund 400 Kinder und Jugendliche nutzen sie monatlich, um ihre Hausaufgaben zu erledigen, zu lesen und an den verschiedenen Angeboten der Bibliothek teilzunehmen.

Dazu gehören:

  • Schreibwerkstätten und Lesezirkel
  • Comicworkshops
  • Kreativangebote: Holzwerkstatt, Zeichenkurse oder Bastelprojekte
Durch viel ehrenamtliches Engagement der Menschen im Kiez konnte im Rahmen des Projektes gegenüber der Bibliothek sogar ein kleiner Spielplatz gebaut werden.
Was ist das besondere an der Anlu Bibliothek?
Die Anlu-Bibliothek hat 99% Literatur Afrikanischer und Afrodiasporischer Autor*innen. Der Rest sind Schulbücher aller Klassenstufen. Die Begrenzung der Literaturauswahl auf ausschließlich Afrikanische und Afrodiasporische Autor*innen hat mehrere Gründe:
  • Austausch über und mit afrikanischen Persepktiven und Vorbildern
  • Lernen über die Diversität des afrikanischen Kontinentes aus einer dekolonialen Perspektive
  • Stärkung der eigenen afrikanischen Identität und Selbstbewusstsein

Danielle Eyango, 2023 in Kamerun zur Schriftstellerin des Jahres gekürt, gab im März in der Anlu Bibliothek einen Schreibworkshop. Die Teilnehmer*innen waren von ihren ungewöhnlichen Methoden und ihrer Energie begeistert. So startete sie ihre Aktivität zunächst einmal direkt im Kiez. „Wer schreiben will, der muss gut beobachten können. Nur so könnt ihr Atmosphären und Charaktere vermitteln“, erklärte sie. Als erste Aufgabe sollten die Teilnehmer*innen eine interessante Person ausfindig machen und diese für die nächste halbe Stunde beobachten, um dann über sie zu schreiben.

Im April besuchte zudem der Schauspieler Patrick Alex Daheu die Bibliothek und gab einen Workshop zum Schreiben von Theaterstücken. Hier haben die Teilnehmer*innen nicht nur geschrieben, sondern das Geschriebene auch gleich performt. So wurde die Schreibwerkstatt zu einem interaktiven Workshop, bei dem sich die Teilnehmenden auf unterschiedlichen Ebenen weitergebildet haben.

Workshop mit Patrick Daheu

Um die Anlu-Bibliothek und ihre Aktivitäten auch über den Bezirk Oyack hinaus bekannt zu machen, hat unsere Partnerorganisation ICP das Event ANLU-CREAJOUR ins Leben gerufen. ANLU-CREAJOUR ist ein Tag voller verschiedener Aktivitäten für Kinder im Kontext von Literatur, aber auch anderen kreativen Angeboten.

Ende Februar probierte die Gruppe in Douala dieses Konzept erstmals in Kooperation mit dem Pens’Art Café von Guy La Roche in Logpom aus. Rund fünfzig Kindern zwischen 6 und 12 Jahren nahmen, über den Tag verteilt, an verschiedenen Workshops teil. Angeboten wurde unter anderem Siebdruck, das Bauen eines Holzautos, ein Zeichenkurs und ein Lesekreis.

Auch wenn bei diesem ersten Auftaktevent noch nicht wirklich Spenden geflossen sind und die Teilnahmebeträge lediglich die Kosten für die Umsetzung der Angebote finanzieren konnten: Der Tag war gekennzeichnet von vielen vergnügten Teilnehmer*innen und gut gelaunten Eltern, die sich über das kreative Angebot freuten. Und insgesamt 37 Bücher wurden über den Tag an die Bibliothek gespendet.

Es ist ein Schockszenario: Gerade noch sitzen Tochter und Mutter gemütlich gemeinsam vor dem Fernseher, als sich die Mutter auf einmal vor Schmerzen die Brust hält und dann das Bewusstsein verliert. In Panik ruft die Tochter den Notarzt, doch das Gespräch verläuft anders als erhofft. Zwar gibt das Erste-Hilfe Team der jungen Frau Anleitungen, wie sie ihrer Mutter durch eine Herzmassage helfen kann. Doch statt schnell ein Rettungsteam zu schicken, stellt sich heraus, dass sie in diese Gegend von Douala nicht kommen können.

Der Notfall, der auf rund 22 Seiten mit großen Illustrationen und kurzen Dialogen dargestellt wird, ist als Reflektionsanstoß für Kinder ab 5 Jahren gedacht. Was mache ich in einem Notfall? Welche Erste-Hilfe Maßnahmen kann ich selber leisten? Und warum verweigert der Rettungsdienst jemanden zur Hilfe zu schicken?

Im hinteren Teil des Comics gibt es im Kontext dieser Fragen Übungen, die Lehrer*innen oder andere pädagogische Kräfte mit Kindern durchführen können.

Das Team in Douala plant im Kontext des Comics einen Workshop durchzuführen. Zum Auftakt organisierten sie zunächst ein Treffen mit rund 10 Lehrkräften aus Partnerschulen, stellten den Comic vor und simulierten die dazugehörigen Übungen.

Der Comic wurde im Rahmen des Projektes „Anlu Bibliothek. Ein Ort für Empowerment, Wissensaustausch und Begegnung in Douala“  produziert.

Am 29. Oktober 2022 hat unser Team in Douala die wunderschön renovierte Anlu-Bibliothek eröffnet. Insgesamt zwei Monate lang sind die Räumlichkeiten rennoviert worden und erscheinen nun im neuen Glanz: neu geflieste Böden, frisch gestrichene Wände und einladene Kunst an der Fassade.

Bei der Eröffnungsfeier waren neben den Einwohner*innen des Kiezes auch offizielle Gäste geladen: Der Bürgermeister von Doaula 3ième und les chefs du quartier Oyak 3 und Oyak 4 sowie Presse und Direktor*innen der umliegenden Schulen. In seiner Rede sprach der Bürgermeister seine Begeisterung für das Projekt aus und fügte hinzu, dass nicht einmal das Rathaus von Douala 3ième über eine eigne Bibliothek verfügt.“Die Jugendlichen von Oyak können sich glücklich schätzen einen Ort zu haben an dem sie sich bilden können.“

Immer wieder unterstützen uns tolle Menschen, Vereine, Verlage und auch Buchhandlungen mit Bücherspenden. Im September hat uns auch InterKontinental 10 wunderbare Bücher von afrikanischen Autor*innen gespendet. Die Bücher sind seit Oktober bereits in der Anlu-Bibliothek und tragen zu weiteren Diversität, der dort verfügbaren Literatur bei.

InterKontinental ist die erste Buchhandlung spezialisiert auf afrikanische und afrodiasporische Literatur in Deutschland. Seit 2018 bieten sie in Berlin-Friedrichshain eine Auswahl an Belletristik (deutsch, englisch und französisch), Sachbücher zu Politik und Kultur, Kinder- und Jugendbücher sowie Klassiker der Weltliteratur.

Wir bedanken uns ganz herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Das African Book Festival versammelt jährlich  Autor*innen und Künstler*innen des afrikanischen Kontinents und seiner globalen Diaspora für Lesungen, Diskussionen, Interviews Konzerte und Spoken Word Performances in Berlin. Das jährliche African Book Festival wird präsentiert von InterKontinental e.V., einem gemeinnützigen Verein mit dem Ziel, zur Verbreitung afrikanischer und afrodiasporischer Literaturen in Deutschland beizutragen. Wir waren bei der diesjährigen Veranstaltung schon zum 2. Mal mit einem Stand dabei.

Der südafrikanische Autor, Fotograf und Filmemacher Lidudumalingani hat das African Book Festival 2022 kuratiert und ein wirklich außerordentliches Programm auf die Beine gestellt. Besonders toll war die Lesung der ugandischen Autorin Jennifer Nasubuga Makumbi zu ihrem Buch First Women.